8 Tipps zum Umgang mit Süßigkeiten - Wie viel Zucker darf mein Kind?

Gebäck, Schokolade, Gummibärchen ...

Die Auswahl ist verführerisch, und (fast) grenzenlos. Doch all die Süßigkeiten haben eine Sache gemein: Zucker.

Und wie inzwischen (fast) jeder weiß, macht Zucker nicht nur dick, sondern auch krank. Trotzdem naschen Menschen auf der ganzen Welt täglich und auch du wirst dein Kind nicht davon abschotten können.

Wie solltest du also damit umgehen, wenn dein Kind immer und immer wieder nach Süßigkeiten fragt?

 

Für mein Buch "Der Junge mit dem Krokodil im Bauch" habe ich mich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt, denn auch mir fällt es oft schwer "nein" zu sagen.


Woher kommt die Vorliebe für Süßes?

 Schon das Fruchtwasser im Mutterleib schmeckt süß, kommen wir dann auf die Welt, schmeckt auch die Muttermilch süß. Es ist also kein Wunder, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene, Süßigkeiten lieben.

Doch die Natur hat uns damit keinen Gefallen getan, denn Zucker kann nicht nur Übergewicht, sondern auch Krankheiten wie Diabetes verursachen. Daher ist es sehr wichtig, möglichst früh den Richtigen Umgang mit Zucker zu lernen, denn welches Kind greift zum Gurkensalat, wenn auch Schokolade am Tisch steht?

Nie wieder Süßes?

Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es auch hier auf die Menge an. Zucker ist nicht grundsätzlich "böse", nur zu viel oder besser gesagt kontinuierlich viel zu viel macht dich und krank.

Wenn dein Kind ausgewogen isst, Obst, Gemüse, Fisch und Reis, dann darf auch mal genascht werden.

Eine Kinderhand am Tag!

 

Im ersten Moment hört sich das vielleicht viel an, aber eine Kinderhand ist kein. Außerdem sollte Schokolade und Co nicht überstehen oder bei der kleinsten Bewegung herunterfallen. Je kleiner also die Hand oder je jünger das Kind, desto weniger Süßigkeiten sind erlaubt.


Saft, Limo und gesüßte Getränke!

Deine Kinder sollten Wasser trinken. Säfte, Limonade und andere süße Getränke sollten den gleichen Stellenwert wie Süßigkeiten einnehmen. So sollte es zumindest sein, in der Realität ist alles ein wenig schwieriger. Vielleicht mag dein Kind kein Wasser, vielleicht schmeckt Tee ohne Zucker oder Honig einfach nicht?

Dieses Problem kenne ich nur zu gut, doch der Geschmack lässt sich beeinflussen. Dein Kind trinkt z. B. nur Limo oder puren Saft. Erlaube den Saft weiter, verdünnen ihn aber jeden Tag ein kleines bisschen mehr mit Wasser. Am Ende trinkt dein Kind nur noch Wasser mit einem keinen Schuss Saft und die süße Limo gibt es nur noch zu besonderen Anlässen. 

10 Tipps zum Umgang mit Zucker

  1. Süßigkeiten niemals als Belohnung oder als sonstiges Erziehungsmittel verwenden. 
  2. Schokoriegel, Kuchen oder Eis selbst herstellen. Dabei hat man selbst ein Auge auf die Zuckermenge und die Zutaten. 
  3. Öfters keine Portionen sind besser als selten Große.
  4. Süßigkeiten zu nichts "Besonderen" machen. 
  5. Wenig Süßes im Haus haben - Was nicht da ist, kann nicht weggenascht werden.
  6. Alternativen zu Fertigprodukten suchen, z. B. Eis aus Fruchtpüree oder Naturjoghurt mit ein wenig Honig und Früchten.
  7. Aufklärung ist besser als Verbote! Süßigkeiten zu verbieten weckt meist nur Begehrlichkeiten. 
  8. Selbst gutes Vorbild sein!

Das könnte dich auch interessieren...


Kommentar schreiben

Kommentare: 0